Fett oder Zucker, wer ist der Übeltäter?

Die Antwort: Beide zusammen.

Was wir wissen: Zucker und Fett sind nicht die gesündesten Lebensmittel. Wenn man jedes für sich, also nur Fett oder nur Zucker zu sich nimmt, hat das zwar viele Kalorien aber keine negativen Auswirkungen auf den Stoffwechsel und Übergewicht. Das hat eine Studie jetzt heraus gefunden. Die erstaunlichste Entdeckung dieser Studie war allerdings, das die gemeinsame Zufuhr von Fett und Zucker zu verstärktem Heißhunger und Gewichtszunahme führte. Es scheint so zu sein, dass die Kombination aus Zucker und Fett im Körper zu einer noch nicht durchschauten Kaskade führt, die dazu führt, dass mehr Nahrung als gewöhnlich konsumiert wird.

Man kann bis jetzt nicht ganz genau sagen, worin dieser Umstand sich begründet. Die Auffälligkeit innerhalb der Testgruppe in der Studie ist allerdings bemerkenswert.

Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten damit umzugehen. Man kann, ähnlich wie bei der Trennkost darauf achten, Zucker und Fett nur getrennt voneinander zu sich zu nehmen. Oder eben nur sehr bewusst. Ein Ernährungsplan und das Wissen um den täglichen Kalorienbedarf zusammen mit bewussten Überwachen und Verzichten kann dabei dafür sorgen, dass man nicht einfach ohne Ziel drauf los schlemmt.

Und das ist eigentlich gar nicht so schwer, denn meistens hat man schon gut im Gefühl, welche Lebensmittel man nicht einfach in großen Mengen zusätzlich konsumieren sollte. Ich liste im Folgenden einiger dieser Lebensmittel auf, die nicht in großen Mengen verzehrt werden sollten oder die andere Mahlzeiten mal nebenbei um hunderte Kalorien reicher machen, ohne mitunter für eine längere Sättigungszeit zu sorgen!

Achtung vor:

  • Schokolade 
  • Sahne 
  • Butter, gerade wenn Sie damit braten 
  • Öle, wenn Sie damit braten 
  • Reiner Zucker, wenn er weiterverarbeitet wird zu Kuchen etc. 
  • Milch 3,5% 
  • Cola und andere Softdrinks (mitunter auch Säfte und z.B. Eistee) 
  • Panierte/Frittierte Speisen 

Wie gesagt, die oben aufgeführten Speisen verlocken gerade in Kombination dazu, dass Sie in kürzester Zeit eine hohe Kaloriendichte zuführen, die auch die Kombination Zucker/Fett enthält!

Das Frühstück – Fit für den Tag

Zwischen sechs und neun Uhr morgens ist der Stoffwechsel am aktivsten. Daher empfiehlt sich, in dieser Zeit hochwertig zu essen. Ein reichhaltiges Frühstück sorgt für einen optimalen Start in den Tag, liefert wichtige Nährstoffe und sorgt für mehr Leistungsfähigkeit und Konzentration. Daher empfiehlt sich, in dieser Zeit hochwertig zu essen. Dabei sollten vor allem Proteine und Kohlenhydrate aufgenommen werden. Nach einem kohlenhydrathaltigen Frühstück, aus Vollkornprodukten oder Obst, das auch reich an Eiweiß ist, steigt der Blutzuckerspiegel langsamer an, weshalb wir nicht so schnell müde werden.
Wir Menschen sind individuell: Die einen können das Haus nicht mit leerem Magen verlassen, die anderen gehören vielleicht zu den Morgenmuffeln, die zu früher Stunde keinen Bissen runter bekommen. Experten sind sich einig: Es muss nicht zwingend früh morgens gegessen werden! Um den Stoffwechsel in Schwung zu bringen kann morgens auch getrunken werden. Zum Beispiel ein Glas Obst- oder Gemüsesaft, ein gesunder Smoothie, oder ein eiweißreicher Shake.

Was esse ich vor dem Training?

Wenn die letzte Mahlzeit schon länger her ist, sollte man vor dem Training etwas leichtes, gut verdauliches essen. Ein leerer Magen während des Trainings macht müde, schlapp und unkonzentriert. Die Motivation sinkt und das Verletzungsrisiko steigt.

Joghurt mit Orange ist als schneller, leichter Sanck vor dem Sport gut geeigent. Dieser Snack ist reich Vitalstoffen und gibt ausreichend Energie für ein intensives Workout. Er regt den Stoffwechsel an, reduziert den Heißhunger und beschleunigt die Regeneration. Da die Orange basenbildendes Obst ist, bekommt man kein Sodbrennen.

Für eine Person zwischen 60 und 70kg Körpergewicht reichen 250g fettarmer Joghurt und 100g Orange als Snack vollkommen aus.

 

Oatmeal – Cookies

Dies ist eines meiner Lieblingsrezepte für einen gesunden, leckeren, frischen Kaffee und Kuchen Nachmittag, mit einer extra Portion Eiweiß. Die Hafertaler sind auch als ausgewogenes Frühstück gut geeignet.

Der Teig für 2 Taler besteht aus:
60g Haferflocken
1 Ei + 2-3 Eiweiß
etwas Zimt oder eine 1/2 Banane wer es lieber etwas süßer mag.
Alles miteinander vermengen, 5 Min quellen lassen und für circa 10 Min. bei 160° in den Ofen.

Für den Belag:
200g Magerquark mit 2EL Sprudelwasser cremig rühren, mit Früchte nach belieben belegen.

Lasst es euch schmecken 😊